Burnout-Prophylaxe
Immer weniger Menschen leisten immer mehr an Arbeit in immer kürzerer Zeit. Für den Betrieb bedeutet Produktivitätssteigerung einen unternehmerischen Kernsatz. Ein erhöhter Arbeitsumfang kann bedeuten, die Komplexität der Aufgaben zu steigern. Mehrere bisher getrennte Funktionen werden in einem/r Beschäftigten vereint. Es geht aber nicht nur um ein Mehr an Arbeit, sondern auch um ein Mehr an Tätigkeiten in Freizeit und Familie.
Die World Health Organisation (WHO), beschreibt das Burnout als „Zustand der totalen Erschöpfung.“
Burnout ist ein Zustand seelischer Erschöpfung, negativer Einstellung zur Arbeit und reduzierten Selbstwertgefühls als Folge eines gestörten Gleichgewichts zwischen Arbeits- und Lebenssituation, sowie eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Es beeinträchtigt Arbeitsqualität, Arbeitszufriedenheit und Leistungsvermögen erheblich.
Beginnend bei relativ alltäglichen somatischen Beschwerden wie Kopf-, Magen- oder Rückenschmerzen, bis hin zu brenzligen mentalen Manifestationen wie Abhängigkeit (z. B. Alkohol, Medikamente), Suizidgedanken und Depression. Die Verleugnung der körperlichen und seelischen Warnsignale, die sich mit dem fortwährenden Raubbau an den persönlichen Ressourcen einstellen, ist ein typischer Bestandteil des Burnout.
Neurobiologisch ist Burnout ein dauerhafter Ausnahmezustand, bei dem die Ausschüttung von Stresshormonen auf hohem Niveau aktiv bleibt. Was kurzfristig von Natur aus als hilfreich gedacht ist, um in den Top-Leistungsmodus schalten zu können, hat langfristig katastrophale Konsequenzen. Unter anderem steigt das Infarktrisiko signifikant und das Immunsystem verliert seine Abwehr. Psychodynamisch ist der Prozess nicht weniger weitreichend.
Mögliche Phasen des Burnouts
Phase 1: Zwang, sich zu beweisen
Phase 2: Verstärkter Einsatz
Phase 3: Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
Phase 4: Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen
Phase 5: Werteverfall
Phase 6: Verstärkte Verleugnung auftretender Probleme
Phase 7: Sozialer Rückzug
Phase 8: Beobachtbare Verhaltensänderungen
Phase 9: Verlust des Gefühls für die eigene Person
Phase 10: Innere Leere
Phase 11: Depression
Phase 12: Völlig Erschöpfung
Auftretende Symptome des Burnouts:
Rücken- und Belastungsschmerzen
Magen-Darm-Probleme
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Gefäßerkrankungen
Infektionskrankheiten
Tinnitus
Antriebsstörungen, Motivations- und Interessenverlust
Chronische Müdigkeit und abnehmende Entspannungsfähigkeit
Sucht mit zunehmendem Abhängigkeitsrisiko
Psychische Störungen und Depression
Burnoutprophylaxe
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Burnout-Gefährdung erkennen und vermeiden
- Klärung der individuellen Arbeits- und Lebenssituation
- Work-Life-Balancing als Prävention
- Berücksichtigung unterschiedlichen Probleme von Frauen und Männern in der Arbeitswelt und im familiären Bereich
- Ausgleich auf der mentalen, körperlichen und psychischen Ebene mit kinesiologischen Balancen
- Stressmanagement
- Aufrechterhaltung des persönlichen Gleichgewichts in Situationen die höchste Aufmerksamkeit und Beanspruchung erfordern.
- Mehr Freude berufliche und persönliche Ziele zu erreichen und umzusetzen.
Zielgruppe der Burnout-Prävention:
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Krankenhauspersonal und helfende Berufe
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Lehrer
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Führungskräfte
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berufstätige Mütter
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alleinerziehende Mütter und Väter
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Personen, die sich in einem Kräfte raubenden Arbeitsumfeld befinden
Ziel ist, inneren Druck abzubauen und Burnout zu stoppen, die Lebensqualität, Arbeitsfreude und Lebenslust zu steigern und eine ausgewogene Work-Life-Balance zu erreichen. Es geht um Stärkung von Achtsamkeit, Motivation und Leistungsfähigkeit. sowie die erfolgreiche Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit.
Je nach Zielgruppe und jeweiliger Situation werden in Absprache mit den Auftraggebern passgenaue Einzelberatungen erstellt. Die Beratung wird wenn nötig durch eine Psychotherapeutin ergänzt